Geldanlage Ratgeber

Die Finanzierung eines Fertighauses

Um den Traum vom eigenen Fertighaus umsetzen zu können, gibt es spezielle Finanzierungszinssätze. Bevor man sich jedoch an ein entsprechendes Kreditinstitut wendet, sollte man sich intensiv mit Hilfe eines kompetenten Finanzdienstleisters mit seiner finanziellen Situation auseinandersetzen, um böse Überraschungen oder gar den Abbruch des Vorhabens zu vermeiden. Zunächst muss man errechnen, wieviel Eigenkapital man als Erwerber selbst beisteuern kann und wieviel man in der Lage ist, monatlich an Darlehens- und Hypothekenbeiträgen zu leisten. Sie sollten also vorher genau über die Hausfinanzierung bescheid wissen.

Hinzu kommen noch diverse andere Kosten wie die Steuer für den Grunderwerb, die Gebühren für den Notar und Gerichtskosten. So kann man davon ausgehen, dass zum Fertighaus Kaufpreis noch etwa 13,5 Prozent an Aufschlag einbezogen werden müssen. Am Eigenkapital sollte man auf jeden Fall nicht sparen. Was man selbst beisteuern kann, sollte man leisten. Schließlich will man das erworbene Fertighaus so schnell wie möglich sein Eigen nennen. Hier muss man schon mit etwa 30 Prozent Eigenkapital ins Rennen gehen, da sonst möglicherweise ein zu extremer finanzieller Aufwand entsteht. Für die richtige Hausfinanzierung sollten Sie sich von erfahrenen Experten beraten lassen. Hierbei ist es wichtig, einen Schwerpunkt auf den effektiven Jahreszins zu legen. Ein Zinsunterschied von schon 0,5 % kann eine Ersparnis von 30.000 bewirken!

Man kann sich obendrein auch noch über weitere Fördermöglichkeiten neben der Eigenheimzulage informieren. Derartige Fördergelder von Bund und Ländern sind allerdings normalerweise an gewisse Bedingungen gehaftet. Jedoch kann es nicht schaden, wenn man über diese Möglichkeit bescheid weis. Informieren und Beantragen kostet zwar etwas Zeit, bringt aber unter Umständen auch den ein oder anderen Euro mehr in die Fertighaus Kasse.

Fördergelder bzw. zinsgünstige Kredite von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau gibt es ins Besondere für umweltbewusstes Bauen und für Familien mit mindestens einem Kind oder denjenigen, die unter 40 Jahre alt sind. Auch die jeweiligen Bundesländer selbst sind in der Regel sehr darum bemüht, kindgerechte Familien und ökologische Bauweisen zu fördern.